Ein Denkmal für Charlie Hebdo

Um Charlie Hebdo zu gedenken und Redefreiheit zu stärken, wurde die Charlie Hebdo Portable Pavilion Competition von Bee Breeders, einer Architektur Wettbewerb Organisation ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Architekturwettbewerb, das kulturelle Langlebigkeit darstellen und weltumfassende Werte in einer architektonischen Form vermitteln soll. Internationale Wettbewerber nahmen teil, um ihre Ideen von moderner Gesellschaft mit traditionellen Merkmalen aus der Architektur zu einer Gestalt verschmelzen zu lassen.

Die eingereichten Projekte zeichneten sich durch ihre individuelle Typologie und ihren Bezug zum Kontext aus. Die Herausforderung, Freiheit eine Gestalt zu geben, wurde bei den erfolgreichen Werken mit architektonischen Medien wie Raum, Material und Form gekonnt umgesetzt. Bevorzugt wurden Projekte mit ausgeprägten Stilmerkmalen. Ein besonderes Augenmerk lag hierbei auf der Verbindung zwischen theoretisch-abstrakter Architektur und physischer Realität.

Aurélie Monet Kasisi und Anouk Dandrieu, die Gewinner aus der Schweiz, haben einen mobilen Platz kreiert, der sich dynamisch der Umwelt und Kultur anpassen kann. Ihr Pavilion befreit von den typischen voreingenommenen architektonisch-politischen Formen, welches ein ausschlaggebender Bewertungsfaktor für die Jury war.

Hauptmerkmal ist die Malerstaffelei, die in einer gestreiften Anordnung das Denkmal umgibt und Platz für individuellen Ausdruck schafft. Mit einer Plattform die Redefreiheit propagiert, wird eine utopische Atmosphäre um das Pavilion geschaffen.
Trotz der offenen Gestaltung der einzelnen Komponenten ist eine ganzheitliche Form erkennbar und lässt den Geist Charlie Hebdos weiterleben.

Text, Bilder: Quelle

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