Von Studenten für Studenten – eine Handwerksschule in Nairobi

Architekturstudenten der TU München, HS Augsburg und der JKUAT Nairobi realisierten gemeinsam mit lokaler Unterstützung eine Handwerksschule aus Holz in Nairobi. Die Methode mit welcher das Konzept erstellt wurde, nennt sich „Design Build“ und verbindet Planung und Ausführung zu einem Prozess. Das Gebäude besteht aus vier einzelnen Komplexen, dessen Fassaden aus Natursteinmauerwerk die lokale Bautradition widerspiegelt. Der Bambus welcher in Afrika eine Alternative zu Holz darstellt wurde für das Dach verwendet. Nachhaltigkeit zeigt sich in der Photovoltaikanlage sowie der Regenwassernutzung und den biologischen Kläranlagen. Für die Region eine Neuheit. Bevor die Baustoffe jedoch eingesetzt werden konnten, musste ihre Leistungsfähigkeit getestet werden. Verschiedene Projektgruppen, bestehend aus deutschen und kenianischen Studenten, entwickelten (weiter lesen)

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Das Blockheizkraftwerk – Energie Richtung Zukunft

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei einem Blockheizkraftwerk – abgekürzt BHKW – um ein festinstalliertes, effizientes Kraftwerk, das Strom und Wärme produziert. Diese Heizungen gibt es in zahlreichen Größen und jedes lässt sich mit verschiedensten Brennstoffen betreiben. Im Vergleich zu üblichen Heizungen produzieren BHKW Wärme und Strom gleichzeitig. Das ist möglich durch drei essentielle Module: ein Motor, ein Generator und ein Wärmetauscher. Der Motor wird mit einem Brennstoff betrieben. Das kann z.B. Diesel, Gas oder Öl, aber auch Pellets oder Hackschnitzel sein. Dadurch wird Energie erzeugt und durch den Generator in elektrischen Strom umgewandelt. Daraus entsteht Abwärme die über den Wärmetauscher in Heizenergie transformiert wird. Der Wirkungsgrad (weiter lesen)

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Klimaschutzplan 2020 – Was das für den Sanierungsmarkt bedeutet

Beim diesjährigen Klimagipfel in Paris wurde die deutsche Klimapolitik unter die Lupe genommen und es wurde festgestellt, dass besonders  das Energiemanagement von Gebäuden  vor große Herausforderungen gestellt wird. Ein neuer Klimaschutzplan mit Energie- und Emissionsseinsparungen für entsprechende Sektoren soll diesen Sommer von der Bundesregierung vorgelegt werden. Die beschriebenen Vorschläge werden jedoch schon jetzt von Stimmen aus dem Baugewerbe stark kritisiert. Viele Verbände fürchten Konsequenzen für Deutschland und erbeten daher vorab eine Bewertung der möglichen Auswirkungen der neuen Klimaschutzmaßnahmen. Denn ungeachtet dieser, könnte der finanzielle Aufwand für Hauseigentümer und Mieter hoch ausfallen. Neue Technologien wie Power-to-Heat und Informationsangebote über energetische Sanierungsmaßnahmen, sowie die Einführung einer Bildungskampagne für einen klimafreundlicheren Lebensraum sollen mehr gefördert (weiter lesen)

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